Einen Kommentar zu einem möglichen Einstieg lehnen beide Unternehmen ab. Die Produktionsfirma gründete 2001 zusammen mit dctp den Informationssender XXP und produzierte bis 2007 die Nachrichten für VOX.
In einigen Monaten soll beim Münchner Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 Media AG eine Entscheidung über die Zukunft des Nachrichtensenders N24 getroffen werden. Dabei geht es anscheinend um zwei Optionen: Entweder bekommt der Spartenkanal eine Neuausrichtung mit weniger Nachrichten oder der Sender wird komplett verkauft. Für einen Management-Buy-out brachte sich bereits N24-Geschäftsführer Torsten Rossmann zusammen mit dem Journalisten Stefan Aust ins Gespräch.

Nun zeigt aber offenbar auch Austs ehemaliger Arbeitgeber Spiegel TV Interesse an dem Nachrichtensender N24. Das berichtet das "Hamburger Abendblatt" in seinem Online-Angebot. Einen Kommentar zu einem möglichen Einstieg der Hamburger Produktionsfirma lehnen sowohl die Spiegel-Gruppe als auch die ProSiebenSat.1 Media AG ab. Für Spiegel TV dürfte ein Einstieg logisch erscheinen: Das Unternehmen betreibt mit Spiegel TV digital und Spiegel Geschichte bereits zwei Dokumentationssender und gründete 2001 zusammen mit dctp den Informationssender XXP, der 2006 nach einem Verkauf in den Spartenkanal DMAX umgewandelt wurde. Zudem produzierte die Produktionsfirma bis zum Jahr 2007 die Nachrichten für den Kölner Privatsender VOX.